Allgemein:
Leider kommt man auch bei Aquaball-Wettkämpfen heutzutage nicht mehr ohne Strafen aus. Diese sind allerdings nur dazu da, um den ordentlichen Spielbetrieb und die Einhaltung des Regelwerkes und der Fairness gegenüber den anderen Mannschaften und Mitspielern zu gewährleisten. Im Normalfall kommt es allerdings nicht zur Anwendung einer solchen Strafe, aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel.
Zeitstrafe
Es kann im Verlauf eines Turniers gelegentlich zu groben Regelverstößen kommen, die unabsichtlich oder absichtlich begangen wurden. Üblicherweise wird solch ein grober Regelverstoß nach einer Tadelung durch den Schiedsrichter nicht mehr begangen. Sollte dies dennoch passieren, so kann je nach Regelverstoß eine Zeitstrafe ausgesprochen werden. Hierbei muss derjenige Spieler dann das Spielfeld solange verlassen, bis ein Tor (egal für welche Mannschaft) erzielt wurde. Sollte der gestrafte Spieler immer noch grob unfair spielen, so bekommt er beim nächsten groben Regelverstoß eine erneute Zeitstrafe und muss erneut bis zum nächsten gefallenen Tor das Spielfeld verlassen. Die (üblichen) drei Stufen der Zeitstrafe:
Je nach Schwere des Regelverstoßes kann man die erste und/oder zweite Stufe der Tadelung auslassen und gleich eine Zeitstrafe aussprechen. Wobei hier nochmals erwähnt werden sollte, dass es sich bei dieser Strafregelung um grobe Regelverstöße handeln muss. Ein einfaches „Ball unter Wasser drücken“ oder „Berühren eines Spielers“ entspräche keiner Verhältnismäßigkeit! Diese Regelung sollte beispielsweise bei folgenden Situationen Anwendung finden: